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Was Googles neuer Leitfaden zur KI-Suche wirklich bedeutet

Thema

Digital

Posted on

24. Juli 2026

Target

B2B · Brands · Companies

Google hat kürzlich offiziell klargestellt, wie Websites für generative KI-Features wie AI Overviews und AI Mode sichtbar werden. Wir haben uns das Dokument genau angesehen – und ordnen ein, was davon wirklich neu ist, was reine Bestätigung ist und wo wir differenzierter draufschauen.

These Nr. 1: ``AEO/GEO ist eigentlich nur SEO``

Google positioniert sich klar: Begriffe wie „Answer Engine Optimization“ oder „Generative Engine Optimization“ beschreiben aus ihrer Sicht keine neue Disziplin. Die Begründung: AI Overviews und AI Mode arbeiten mit Retrieval-Augmented Generation (RAG) direkt auf dem bestehenden Suchindex – es gibt also keinen separaten „KI-Index“, den man getrennt optimieren müsste.

Unsere Einschätzung: Technisch stimmt das. Wer schon jetzt sauberes SEO betreibt, hat kaum Nachholbedarf. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Wer die Entwicklung der letzten Monate genau verfolgt, weiß, dass „nur SEO“ heute mehr bedeutet als noch vor ein paar Jahren – die Art, wie Inhalte gefunden, zusammengefasst und zitiert werden, hat sich verändert. Genau dieses Zusammenspiel aus klassischem SEO und den neuen Mechaniken der generativen Suche ist das, womit wir uns laufend beschäftigen.

Was wirklich zählt laut Google

Der Leitfaden nennt drei Säulen, die wir für nachvollziehbar und weiterhin zentral halten:

Die Mythen im Check

Der spannendste Teil des Dokuments ist der Mythbusting-Abschnitt, in dem Google mit gängigen Annahmen aufräumt:

  1. LLMs.txt-Dateien

    Laut Google für die Google-Suche komplett irrelevant. Wer sie für andere KI-Systeme pflegen will, kann das tun, für Google bringt es nichts.

  2. Content in Chunks zerlegen

    Nicht nötig, da Googles Systeme auch aus längeren, zusammenhängenden Texten die relevante Passage herausziehen können.

  3. Texte speziell für KI umschreiben

    Ebenfalls überflüssig, da Synonym- und Bedeutungsverständnis längst Teil der Systeme ist.

  4. Künstliche Erwähnungen im Netz erzeugen

    Bringt wenig, da Spam-Filter und Qualitätsbewertung ineinandergreifen.

  5. Übertriebener Fokus auf Structured Data

    Laut Google nicht nötig für generative Features, sondern weiterhin nur relevant für klassische Rich Results.

Die ersten vier Punkte sehen wir genauso – das sind Taktiken, die kursieren, ohne belastbare Wirkung zu haben. Beim fünften Punkt sind wir zurückhaltender: In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass strukturierte Daten (etwa FAQ- oder HowTo-Schema) helfen können, Inhalte präziser einzuordnen und zitierfähig zu machen – auch wenn Google das offiziell nicht bestätigt. Wir pflegen Structured Data deshalb weiterhin sauber, ordnen sie aber realistisch ein: als solide SEO-Basis, nicht als Wundermittel.

Warum uns das nicht überrascht

Für uns bestätigt dieser Leitfaden vor allem eines: Es gibt keine Abkürzung zu guter Sichtbarkeit – weder in der klassischen Suche noch in der generativen. Genau nach diesem Prinzip arbeiten wir seit Jahren. Wir verfolgen die Entwicklungen rund um Suche, KI-Systeme und digitale Sichtbarkeit laufend und bringen dieses Wissen direkt in unsere Projekte ein – von der strategischen Beratung bis zur technischen Umsetzung.

Das heißt konkret: Wir beraten, wir setzen um, und wir beherrschen sowohl klassisches SEO als auch die neuen Mechaniken generativer Suche. Wir entwickeln digitale Präsenzen mit einer Grundlage, die trägt – technisch sauber, inhaltlich eigenständig, visuell stark – und sorgen laufend dafür, dass unsere Kund:innen alle Möglichkeiten nutzen, die sich daraus ergeben. Nicht als einmaliges Projekt, sondern als kontinuierlichen Prozess, der mit der Entwicklung von Suche und KI Schritt hält.

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